Pflegefachkräftemangel - Das passende Pflegepersonal aus Osteuropa

von Thomas Meinhold (Kommentare: 4)

Pflegekräfte sind in Deutschland nur noch Mangelware. Immer weniger Menschen entscheiden sich für den Beruf der Pflegekraft und deswegen ist es manchmal schwierig, einen richtigen Helfer für den Alltag zu finden. Dabei nimmt die Zahl der Pflegefälle in Deutschland immer weiter zu. Jedoch muss nicht immer auf eine deutsche Pflegekraft zurückgegriffen werden, denn heute gibt es schon ein reiches Angebot an Pflegekräften aus Osteuropa.

Pflegefachkräftemangel - Das passende Pflegepersonal aus Osteuropa

Dabei hatten diese Pflegekräfte aus Osteuropa bis vor einigen Jahren noch einen recht schlechten Ruf. Doch diese Helfer bringen zahlreiche Vorteile mit sich und sind sicherlich eine gute Alternative, zu einer deutschen Pflegekraft.

Die Aufgaben einer osteuropäischen Pflegekraft

Eine Pflegekraft aus Osteuropa hat ebenfalls eine langjährige Ausbildung hinter sich und ist somit eine kompetente Hilfe. Die Leistungen einer solchen Pflegekraft unterteilen sich in fünf Hauptbereiche. Darunter fällt die Grundpflege wie An- und Auskleiden, Waschen, Duschen oder Essen anreichen. Ebenfalls gibt es auch die Behandlungspflege wie Verbände wechseln oder prophylaktische Maßnahmen. Weiterhin gehört die aktivierende Pflege zum Aufgabenbereich einer Pflegekraft aus Osteuropa. Hierbei wird die Mobilisierung nach Anleitung durch den Therapeuten durchgeführt. Die hauswirtschaftliche Versorgung wie Einkaufen, Kochen und Wäsche waschen kann ebenfalls unter den Aufgabenbereich fallen, genauso wie ein strukturierter Tagesablauf in Bezug auf Pflege, Betreuung und Beschäftigung.

Die Vorteile einer Pflegekraft aus Osteuropa

Pflegekräfte aus angrenzenden Ländern werden meist über das Internet vermittelt. Hier gibt es Seiten wie ost-profi.de, die dabei helfen die perfekte Pflegekraft für die eigenen Ansprüche zu finden. Dabei gibt es oftmals eine große Auswahl und natürlich gibt es immer wieder Pflegekräfte, die schon langjährige Erfahrung besitzen oder in einem Gebiet besonders ausgebildet sind. Der Vorteil einer osteuropäischen Pflegekraft ist, dass diese meist rund um die Uhr zur Verfügung steht. Es gibt Pflegekräfte die im eigenen Haushalt wohnen und somit jederzeit für die Pflegeperson erreichbar sind. Natürlich spricht auch die Mentalität für Pflegekräfte aus dem Nahen Osten. Sie sind offen, aufgeschlossen und gehen immer mit dem nötigen Feingefühl an ihre Arbeit. Dabei sind sie stets fleißig und freundlich. Auch die Kosten für eine Pflegekraft aus Osteuropa sind meist wesentlich geringer. Sicherlich werden die Vorzüge einer osteuropäischen Pflegekraft überzeugen und sie steht einer deutschen Pflegekraft in nichts nach.

Literaturempfehlung

Rettung aus Polen - Wie Pflege zuhause tatsächlich gelingt

Viele tun es bereits….

Andere würden es gerne tun, wissen aber nicht, wie es geht. Ein brisantes Thema wird erstmals öffentlich – es geht um die häusliche Pflege mit Unterstützung europäischer Helferinnen, rund 100.000 aus Ost- und Mitteleuropa arbeiten bereits in Deutschland. Ohne sie ginge oft nichts mehr, sie sind der einzige Ausweg für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen, dennoch steht das Ganze meistens auf wenig legalem Boden.

Der Autor Georg Neumann hat für seine Eltern die Pflege zu Hause ermöglicht und schildert zunächst die persönlichen Erfahrungen mit einer solchen Hilfe. Die Familie suchte dabei stets nach Lösungen, wie den alten Menschen umfassende Hilfe zuteil wird und sich dennoch die Belastung der Familienangehörigen, Freunde und Helfer in zumutbaren Grenzen hält. Auch eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung für die an Alzheimer erkrankte Großmutter gelingt durch den liebevollen Einsatz der polnischen Frauen.

Im zweiten Teil des Buches geht es um ganz konkrete Informationen zu den Hilfsangeboten, deren Organisation und Finanzierung sowie den rechtlichen Rahmen-bedingungen. Tipps zur häuslichen Betreuung von Demenzkranken und viele praktische Hinweise bis hin zur rechtlichen Vorsorge oder den notwendig werdenden Heimaufenthalt runden diesen nützlichen Ratgeber ab.

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Kommentar von mariola endres
16. Juli 2015

Ihre Beschreibung hat den Nagel auf den Kopf getroffen.
Es wäre vor wenigen Jahren noch undenkbar gewesen, wertvolle Hilfe - als Pflegekraft oder auch nur als unterstützende Haushaltshilfe - aus Osteuropa zu holen. Doch ohne Frage: Sowohl deren Kompetenz als auch der Wert des menschlichen Miteinanders machen die Hilfe aus Osteuropa zu einer immer wertvolleren - und bekannter werdenden - Unterstützung für die Pflege zuhause.

Kommentar von Pflegezuhause
10. Mai 2016

Hallo,

die hier als Beispiel aufgeführte Agenturadresse von "ost-profi.de" hat mich dazu veranlasst, dort einmal nachzusehen.
Interessanterweise erkenne ich den dort genannten Professor zur Qualitätssicherung von unserer früher gewählten deutschen Agentur "pflegehelden.de" , im Impressum finde ich zudem noch dieselben Geschäftsführer, die damals nicht im Stande waren, sich zu den vielen Vorfällen mit Alkoholmissbrauch etc. und sich zu unseren vielen Beweisfotos zu melden, geschweige sich dafür telefonisch oder schriftlich zu entschuldigen.
Trotz des Wissens der Vorfälle und unserer ausdrücklichen Bitte, nur noch ihnen bereits bekannts, erfahrene und vertrauensvolle Kräfte zu schicken, wiesen sie weiterhin ihnen unbekannte Frauen als angeblich geprüfte und langjährige Mitarbeiter in den Personalbögen aus....

schöpfen beide Agenturen aus demselben Arbeitskräftepool?

Ich wünsche allen, die sich für diese Agenturen entscheiden wollen, viel viel Glück und wünsche keinem auch nur ansatzweise das, was wir als Angehörige und vor allem unsere Mutter miterleben mussten.

Kommentar von Sonja
13. Juni 2017

Das Tätigkeitsfeld für Altenpfleger liegt, wie der Berufsname schon sagt, hauptsächlich in der Pflege alter Menschen, die ihr Leben selbst nicht mehr oder nur noch eingeschränkt eigenständig führen können. Dafür sind gut ausgebildete Pflegekräfte aus Ost Europa wie zum Beispiel Russland, eine willkommene Hilfe, vor allem bei dem bestehenden Mangel an Fachkräften in Deutschland. Die meisten Patienten sind sehr zufrieden mit den Leistungen der Pfleger aus Osteuropa und berichten über die besondere Menschenwärme, die diese bei der Ausübung ihrer Tätigkeit zeigen
Einsatzgebiete sind daher in erster Linie in Altenpflegeeinrichtungen, Seniorenwohnheimen und bei mobilen Pflegediensten. Außerdem werden in geriatrischen Abteilungen in Kliniken auch zum Teil Altenpfleger beschäftigt. Altenpfleger haben ein gutes Gespür für die besonderen Probleme und Herausforderungen der älteren Generation, auch im Umgang mit Verwirrten und Dementen. Sie können körperlich „anpacken“, schrecken zudem vor Verwaltungs- und Organisationsaufgaben nicht zurück und wissen, wie das deutsche Sozialsystem funktioniert. Sie sind wichtige Ansprechpartner für Ärzte, Therapeuten, Angehörige und nicht zuletzt natürlich für die Pflegebedürftigen selbst.

Kommentar von Schneefuchs28
28. Juni 2017

Ich denke, es ist schon wichtig, dass man versucht, die Angehörigen so weit es geht, zu Hause zu pflegen. Und wenn man es selbst zeitlich einfach nicht mehr schaffen kann, dann ist es doch nur gut für alle, wenn man versucht, das zunächst mit einer Pflegekraft auszugleichen.