Nützliche Tipps - Interessante Themen
Im hohen Alter ohne langes Leiden abends einzuschlafen und nicht wieder aufzuwachen, so wünscht sich wohl Jeder sein Lebensende.
Doch nur den Wenigsten ist dieser Abschied vergönnt.
Viele müssen mit schweren Krankheiten leben, sofern man dabei noch von menschenwürdigem Leben sprechen kann, die Sie stark in Ihrem bisherigen Tagesablauf einschränken oder diesen ganz unmöglich machen. Sind diese Krankheiten fortschreitend bzw. nicht mehr heilbar, haben die betroffenen Patienten einen Anspruch auf palliativmedizinische Versorgung. Dies kann sowohl ambulant als auch stationär erfolgen.
Sachsen will im Mai als einziges Bundesland ein Schulnotensystem zur Bewertung der Pflegeheime starten. Jede Einrichtung im Freistaat wird, so der Plan, unangekündigt einmal im Jahr kontrolliert. Der Effekt soll sein, dass sich Senioren und ihre Angehörigen vor dem Einzug in ein Heim kundig machen können, wie gut es ist.
Am 1. Juli 2008 trat die Pflegereform in Kraft. Die Betreuung von Angehörigen im häuslichen Umfeld soll einen höheren Stellenwert erhalten. Mehr Pflegegeld und die so genannte Pflegezeit sind wichtige Verbesserungen. Viele Unklarheiten und Fragen gibt es diesbezüglich noch zu den Leistungen bei der Pflege von Demenzkranken. Hier eine Auswahl von wichtigen Fragen und Antworten.
Der Winter ist nicht nur Grippezeit. In der kalten Jahreszeit kommen auch mehr Patienten mit Herzinfarkt oder Schlaganfall in die Kliniken. Argentinische Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass Herzpatienten, die gegen Grippe geimpft wurden, bessere Überlebenschancen haben. In der Studie wurden von 300 Herzkranken die Hälfte gegen Grippe geimpft. Nach einem Jahr starben nur 6 Prozent der Geimpften aber 17 Prozent aller Nichtgeimpften Personen an ihrer Herzerkrankung. Besonders profitieren dabei die Patienten, die bereits einen Infarkt hatten. Die Vermutung der Forscher: Während einer Grippeinfektion werden vermehrt Stresshormone ausgeschüttet, der Puls erhöt sich und das Blut verdickt sich - durch diese Effekte wird die Infarktgefahr verstärkt.
Fazit: Herzpatienten sollten sich routinemäßig einer Grippeimpfung unterziehen. Ab 60 sei dieser Schutz ohnehin empfehlenswert.
Äpfel, Kiwi & Co. sind viel mehr als nur Vitaminspender. Wer viel frisches Obst isst, senkt damit sein Risiko, an "Alterszucker" (Typ 2 Diabetes) zu erkranken, um 70 Prozent. Unter der Bedingung, dass der Obstliebhaber auch weniger Fleisch, Hülsenfrüchte, helles Brot, Bier und kalorienreiche Erfrischungsgetränke konsumiert. Das ergab eine europaweite Studie. Das Ergebnis dieser Studie ergab, dass man bei einer bestimmten Kombination von Lebensmitteln seltener an Diabetes vom Typ 2 erkrankt und dies unabhängig von Alter, Geschlecht, Gewicht und anderen Einflussfaktoren.
Körperliches Training kann bei chronischer Erschöpfung helfen. Unter Fatigue verstehen Mediziner eine starke körperliche und geistige Erschöpfung, wie sie häufig bei Krebs- oder anderen chronischen Erkrankungen auftritt. Während mehr Schlaf oft nicht zu der ersehnten Erholung führt, verbessern gezielte Übungen die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität der Patienten.
Fatigue-Patienten müssen mit ihrer Energie haushalten und eine Überbelastung unbedingt vermeiden. Deshalb empfehlen Mediziner, am besten in einer Krebsnachsorge-Sportgruppe unter fachlicher Anleitung zu trainieren.
Kaffee und Tee haben offenbar einen Schutzeffekt auf die Leber. Zumindest gilt das für Menschen, bei denen das Stoffwechselorgan besonders gefährdet ist - etwa Übergewichtige, Diabetiker und starke Trinker. Dies geht aus einer US-amerikanischen Studie hervor, in der knapp 10.000 Menschen fast 20 Jahre lang beobachtet wurden.
Wer täglich mehr als zwei Tassen Kaffee oder andere koffeeinhaltige Getränke zu sich nahm, reduzierte demnach sein Risiko für einen chronischen Leberschaden um 50%.
Warum die "Muntermacher" so günstig auf angeschlagene Leberzellen wirken, ist noch nicht geklärt. Als Therapie für Leberkranke taugen Kaffee und Tee aber selbst in hohen Dosen nicht.
Mit Bauchspeck lebt es sich riskant. Anders als Speckdepots an Hüfte oder Oberschenkel produziert das Fettgewebe am Bauch aggressive Stoffe, die für Herzinfarkt oder Diabetes verantwortlich sind. Ab einem Bauchumfang von 102 Zentimetern ist bei Männern mit einem deutlichen Anstieg des Herzinfarktrisikos zu rechnen, bei Frauen sogar schon bereits ab 88 Zentimetern.
Um das gefährliche Übergewicht abzubauen, raten Mediziner zu mehr Sport. Ob man dabei Wandern, Schwimmen oder Radfahren bevorzugt ist Nebensache. Vier- bis fünfmal in der Woche jeweils eine halbe Stunde Bewegung sind ausreichend um den Fettpölsterchen den Kampf anzusagen.