- Sicher durchs Alter
- Donnerstag, August 2010
- Wie ein Treppenlift den Einzug in das Seniorenheim verhindert
- Donnerstag, September 2009
- Impressum
- Mittwoch, Oktober 2008
- Modellbahn im Rentenalter
- Freitag, Juni 2008
- Ein Wandel in der Pflege
- Sonntag, April 2007
- Polnische Abzockerei mit Altenpflege in Deutschland
- Donnerstag, Oktober 2006
- Informationen rund um die Altenpflege
- Dienstag, Oktober 2006
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Sicher durchs Alter
Waren alte Menschen vor einigen Jahrzehnten noch mit diversen Problemen wie kaum vorhandener Mobilität und Hindernissen im Alltag konfrontiert, können sie sich heutzutage glücklicherweise frei und sicher bewegen. Voraussetzung ist, dass sie auf sich achten, damit sie gesund und vital bleiben.
Senioren haben Heute ein leichteres Leben. Sie sind dank dichter Infrastruktur nicht mehr so stark auf Andere angewiesen und können viele Dinge im Alltag selbständig bewältigen. Doch Vorsicht ist trotzdem geboten, vor Allem sollten sie ihre eigenen Fähigkeiten nicht überschätzen und ein Stück Eitelkeit ablegen. Technische Hilfsmittel tragen dazu bei, dass sich alte Menschen Zuhause und Unterwegs sicher fühlen können.
Verbunden bleiben
Eine erste gute Investition ist beispielsweise ein Handy für Senioren. Die mobilen Geräte gibt es zwischenzeitlich auch in seniorengerechten Ausführungen. Diese sind mit großen Tasten und einem besonders intensiv leuchtenden Display ausgestattet, so dass auch ältere Leute die Schrift gut erkennen können. So können dringende Anrufe gut getätigt werden. Auch kann eine entsprechende SOS-Taste eingerichtet werden, die in einer Notfallsituation einfach nur ein paar Sekunden gedrückt werden muss und dann mit einer voreingestellten Nummer verbunden wird.
Mobil bleiben - aber sicher
Ein weiteres praktisches Hilfsmittel im Alltag sind Gehstöcke. Auch wenn viele alte Menschen sie aus Eitelkeit nicht mit sich tragen möchten, erleichtern sie trotzdem das Gehen und ermöglichen so einen abgesicherten Gang. Wer nicht mehr schnell gehen kann, schafft damit wesentlich schonender kleine Spaziergänge und Einkaufsgänge. Ebenso sollten Angebote in öffentlichen Einrichtungen wie Fahrstühle, Rolltreppen oder Plattformlifte genutzt werden. Wer solche Geräte in öffentlichen Behörden und der Öffentlichkeit vermisst, kann dies auch an die zuständigen Stellen weiterleiten, denn Barrierefreiheit ist für Städte und Gemeinden ein festgesetztes Ziel. Auf einzelne Defizite soll daher gerne hingewiesen werden.
Aktiv bleiben
Ein weiterer Aspekt für mehr Sicherheit ist der aktive Umgang mit dem eigenen Körper. Bewegung in Maßen ist für Senioren ebenso wichtig wie für junge Menschen. Regelmäßiges Gehen hält die Muskulatur vital und verhindert deren zunehmende Verkürzung. Darüber hinaus wirkt sich die Bewegung positiv auf die Knochen aus. Die höhere Durchblutung sorgt für die Erhaltung der Knochensubstanz und stärkt das Immunsystem. Leichte Blessuren oder Stürze können so besser kuriert werden. Die richtige Einschätzung der eigenen Kräfte fällt vielen älteren Menschen zu Anfang schwer, daher ist es wichtig, sich intensiv mit dem eigenen Körper zu beschäftigen, um fit und aktiv zu bleiben. Und was an Hindernissen vermieden werden kann, darf ruhig auf bequemem Wege erledigt werden, dann bleibt mehr Kraft für andere Aufgaben.
Wie ein Treppenlift den Einzug in das Seniorenheim verhindert
Die Menschen in Deutschland und den westlichen Industriestaaten werden immer älter. Die durchschnittliche Lebenserwartung steigt seit Jahren, bei jedoch gleichzeitigem Geburtenrückgang, stetig an.
Bereits seit langer Zeit warnen Wirtschaftsexperten vor dem demografischen Wandel, der kaum mehr von Staat und Gesellschaft finanziert und getragen werden kann.
Schon jetzt gibt es Engpässe in der Belegung von Pflege- und Seniorenheimen. Viele Einrichtungen sind hoffnungslos überfüllt, das Pflegepersonal überfordert. Umfang und Betreuungsbedarf variiren stark.
Neben den Schwerstpflegebedürftigen, Bettlägerigen und Demenzkranken findet sich aber sehr oft auch eine weitere Gruppe von Patienten und Senioren. Die, denen es, bei relativ guter Gesundheit, einzig an ein wenig Mobilität, fehlt.
Verlust von Mobilität kann jeden treffen. Mobilität bestimmt unseren Alltag. Der Verlust dieser ist mit großen Einschränkungen in der Lebensqualität verbunden, und führt oft zu einem Umzug aus häuslicher Umgebung in ein Pflege- oder Seniorenheim.
Statistisch gesehen, müßte eine Viehlzahl der in den Seniorenheimen lebenden Menschen aber nicht in jedem Fall dort untergebracht sein. Berufliche Verpflichtungen der Familie, Vereinsamung und familiäre Entfremdung, oder eben der Mobilitätsverlust führen jedoch oftmals zum Umzug in ein betreuteres Wohnen. Dabei sind es gerade die Senioren, welche in diesen Situationen nur schwer anpassungsfähig sind.
Die Folgen sind individuell und gesellschaftlich überaus schwerwiegend.
Oftmals würde jedoch schon eine Anpassung der Wohnsituation zu mehr Mobilität, und somit zum Verbleib in den eigenen vier Wänden reichen.
Der Einbau eines Treppenlifts erleichtert ein Leben hier enorm, da besonders Treppen oft unüberwindliche Hindernisse darstellen.
Ziel ist es, die Lebenssituation der Senioren deutlich zu verbessern und die Lebensqualität zu erhöhen.
Treppenlifte geben Sicherheit, und bieten die Möglichkeit, scheinbar unüberwindliche Hindernisse, überschreiten zu können.
Modellbahn im Rentenalter
Für viele ältere Menschen beginnt mit dem Erreichen der Rente die Suche nach einer sinnvollen Beschäftigung.
Das bisherige Arbeitsleben war ausgefüllt mit einer Vielzahl von Aufgaben, die mit dem wohlverdienten Ruhestand meist wegfallen.
Um nicht in einen leeren Raum zu fallen und die viele Freizeit nun sinnvoll auszufüllen, gilt es sich neue Aufgaben zu suchen. Ein Hobby ist dafür wie geschaffen. Fehlte bisher die Zeit, so ist nun der richtige Zeitpunkt, sich dem Steckenpferd zu widmen.
Die Modellbahn ist dabei für viele Männer oder sagen wir besser "große Kinder" ein gern gewählter Zeitvertreib. Nur wenige Hobbys bieten ein so umfangreiches Betätigungsfeld wie der Modellbahnbau mit all seinen Facetten und Spezialgebieten. Auch wenn oft die Augen oder die Feinmotorik im Alter nicht mehr mit der in jungen Jahren vergleichbar ist. Gerade der reiche Erfahrungsschatz dieser Senioren ist bei Jüngeren Mitstreitern heiß begehrt. Viele kommen aus handwerklichen Berufen und bringen somit ein über Jahrzehnte angehäuftes Wissen mit, dass durch nichts zu ersetzen ist.
So sind diese "Weisen" gern gesehene Gäste bei Modellbahnclubs oder bei Workshops und Praxisseminaren zu den Themen:
- vorbildlicher Gleisbau / Weichenbau
- Fahrzeugbau / Alterung
- Landschaftsgestaltung / Modulbau
- Elektrik / Elektronik
- Vorbildwissen
Kennen doch viele die große Bahn, insbesondere die Zeit der Dampfrösser, noch aus der eigenen Kindheit hautnah oder waren selbst bei der Bahn beschäftigt und sind somit wichtige Zeitzeugen.
Ein Wandel in der Pflege
Aufgrund der demografischen Entwicklung und des medizinischen Fortschritts nimmt der Anteil alter Menschen in den Industrieländern stetig zu, wodurch immer mehr professionelle Betreuung nötig wird. Der medizinische Fortschritt, der Einsatz zum Teil hochtechnisierter Hilfsmittel und die Umsetzung moderner Pflegekonzepte erfordern eine immer höhere Qualifizierung. Daraus ergeben sich ein steigender Bedarf an ausgebildeten Fachkräften
und ein zunehmender finanzieller Aufwand.
Nach der Heimpersonalverordnung müssen in Deutschland mindestens 50% der Beschäftigten eine abgeschlossene Ausbildung haben. Umgekehrt bedeutet dies einen hohen Anteil angelernter, evtl. nur vorübergehend tätiger Mitarbeiter in einem Arbeitsgebiet, das stark auf Kontinuität bisheriger Lebensweisen zielt. Trotz verschiedener Schutzbestimmungen, auch zur Heimaufsicht, kommt es relativ oft zu Pflegeskandalen in Pflegeeinrichtungen unterschiedlichen Ausmaßes. Das geht von Vernachlässigung oder Gewalttaten durch einzelne Pflegekräfte bis hin zu systematischen Mängeln der Versorgungsform "Heim", die immer wieder kritisiert werden (Fussek, Graue Panther, Breitscheidel u. a.).
Andauernde Probleme der Altenpflege sind auch der Pflegekräftemangel (zum Teil unter der Überschrift „Pflegenotstand“ publiziert) und die Finanzierung (das pressewirksame Schlagwort heißt „Kostenexplosion“ durch Zunahme der alten Bevölkerung). Die Verweildauer im Beruf ist wissenschaftlich nicht eindeutig untersucht. Es heißt (nicht durch Statistiken belegt), dass die meisten gelernten Altenpflegekräfte diesen Beruf nach durchschnittlich nur fünf Jahren wieder verlassen würden. Als Gründe werden häufig die (körperlichen und) seelischen Belastungen und die Frustration über das Auseinanderklaffen von Anspruch und Wirklichkeit des Berufes angegeben; diese wirkten stärker als die tatsächlich hohen körperlichen Belastungen.
Polnische Abzockerei mit Altenpflege in Deutschland
Ich bin schon jahrelang ehrenamtlich im Alten- und Krankenpflegebereich tätig und muss jetzt dringend auf einige Missstände hier in Deutschland aufmerksam machen, die mittlerweile immer mehr ausufern. Ständig werden mir Erlebnisse geschildert, bei denen für Betreuung und Pflege eines Familienangehörigen private Hilfe aus Polen angefordert wird. Aber von echter Unterstützung kann meistens in Wirklichkeit nicht die Rede sein.
Vielmehr handelt es sich dabei meistens um unverschämte Abzockerei. Schamlos wird mit der Hilfsbedürftigkeit unserer kranken und alten Mitmenschen skrupellos Kasse gemacht.
Die Sache läuft meistens immer nach einem gleichen Schema ab: In der Regel benötigen Familienangehörige langfristige Unterstützung, denn man will ja nicht seinem zu pflegenden Angehörigen ständig eine andere Pflegerin vorstellen müssen. Die Polinnen wohnen bei den zu pflegenden Leuten. Unter dem Versprechen, man kann lange bleiben, reisen die Frauen dann nach Deutschland. Die Fahrtkosten, zirka 150-200 Euro für Hin- und Rückreise, müssen natürlich schon im Vorraus gezahlt werden. Manche bieten an, sich nach einem Zeitraum von etwa 3-4 Monaten mit einer anderen Polin abzuwechseln. Aber dieses angebotene Zeitraster sieht in der Praxis anders aus.
Ein weiteres Kriterium ist die Verständigung. Die Polin spricht oder versteht natürlich gut Deutsch. Ist die Frau aber dann bei Ihnen angekommen, stellt man dann fest, dass sie kein Wort Deutsch versteht, geschweige denn Deutsch spricht. Sie können sich vorstellen, welcher Aufwand betrieben werden muss, um die Polin in der häuslichen Umgebung anzulernen, damit sie weiss, was zu tun ist. Besorgen Sie sich am besten schon vorher ein Übersetzungsbuch.
Vor der Anreise handeln die Polinnen natürlich auch ihren monatlichen Lohn aus. Wenn hier sprachliche Probleme auftauchen, erledigen das Vermittlerinnen für sie, die bereits in Deutschland leben. Viele handeln 600-800 Euro aus. "Du musst mehr zahlen!" heisst es aber heute immer wieder. In einem Fall zahlte ein Ehepaar für die Betreuung der Mutter sogar über 1000 Euro. Und als diese Frau einmal ein Essen mehr für einen Verwandten kochen sollte, beschwerte sie sich lautstark: "Ist nicht im Preis drin. Nur kochen für Mutter und mich! Sonst Du musst mehr zahlen!"
Und wie geht es dann weiter?
Informationen rund um die Altenpflege
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- Nur Mut und fleißig ans Werk. -
